
In der Schweiz gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich an Universitäten mit Umweltpsychologie zu befassen. Eine eigentliche Vertiefungsrichtung, bzw. ein Master "Umweltpsychologie" existiert leider nicht. Im Folgenden skizzieren wir einige Möglichkeiten, wie man dennoch bereits während des Studiums Erfahrungen mit Umweltpsychologie sammeln kann:
Am sozialpsychologischen Lehrstuhl von Prof. Gutscher ist einer der Forschungsschwerpunkte Umweltpsychologie. Es wird regelmässig eine Einführungsveranstaltung ins Thema angeboten, und darüberhinaus können alle Arbeiten in diesem Bereich geschrieben werden. Der Lehrstuhl kooperiert zudem mit der Forschungsgruppe "Soziale Systeme" an der EAWAG, wo Prof. Dr. Mosler, selbst ein IPU Mitglied, tätig ist.
Der Masterstudiengang Human-Environment Systems beinhaltet verschiedene umweltpsycholgische Elemente. Auch hier können natürlich Akzente durch die Themenwahl für Arbeiten gesetzt werden. Das Insitut für Umweltentscheidungen beschäftigt diverse PsychologInnen und widmet sich ganz explizit umweltpsychologischen Themen.
Diese von ETH Sustainability geführte Plattform hat zum Ziel, praxisorientierte studentische Arbeiten mit Nachhaltigkeitsbezug und in Kooperation mit externen Partnern zu fördern. Die Themen sind sehr breit gestreut. Es werden immer wieder umweltpsychologische Themen behandelt – Vorbeischauen lohnt sich.
An mehreren Hochschulen in der Schweiz gibt es studentische Umwelt- und Nachhaltigkeitsgruppen. Dort bietet sich oft die Gelegenheit, in konkreten Projekten mitzuwirken (neben der IPU Schweiz z.B project21 und Unipoly)
Ausserhalb der Schweiz gibt es teilweise die Möglichkeit, Umweltpsychologie als Master zu studieren, so z.B. in Magdeburg, in Deutschland. Genauere Auskunft zur Studiensituation in Deutschland kann unsere Schwesterorganisation IPU Deutschland geben.