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Spannende Einsichten in unser Umweltverhalten
Käufer von Bioprodukten sind egoistischer, Besitzer von Minergiehäusern fliegen häufiger als der Durchschnitt. Und Menschen, die kein Auto besitzen, fliegen mehr. Sie glauben mit ihrer "Umweltbuchhaltung" im Plus zu sein.
Studien zeigen, dass menschliche Schwächen die Bemühungen um Nachhaltigkeit oft durchkreuzen.
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Gegen 19 Uhr an einem sonnigen Dienstagabend im Tantpis in Zürich: Ein grosser Tisch, viele junge Gesichter und munteres Austauschen. Am 5. Juni hat die IPU erstmalig eine Art „Dialog-Stammtisch“ mit anderen Vereinen und Initiativen organisiert, die sich mit Nachhaltigkeits-Fragen beschäftigen. Mit von der Partie waren Leute von Sneep (einem studentischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik), von Projekt 21 (das sich für nachhaltige Entwicklung engagiert) sowie der KfE (der Kommission für Entwicklungsfragen an der Uni Zürich). Es war ein rundum spannender und geselliger Abend mit interessanten Gesprächen über die verschiedenen Initiativen, über Projekte, Ideen, die Vereinsorganisation. Eine Fortsetzung soll im August folgen.
Mit der Unterstürzung des WWF Schweiz kann die IPU dieses Jahr zwei Projekte umsetzen: IPU Plattformen und IPU Kurse.
Für die Projektteams suchen wir noch engagierte MithelferInnen. Mehr Infos findest du hier.
Der IPU Fachkongress Faktor Mensch - Nachhaltiges Verhalten in Unternehmen und Gemeinden fand an der Zürcher Umwelttechnikmesse Umwelt 11 am vom 9. September 2011 statt. Mit den 33 Teilnehmenden diskutierten wir über die Möglichkeiten und Stolpersteine von Verhaltens-Interventionen in Unternehmen und Gemeinden.
Download der Folien-Beiträge:
1. Der Faktor Mensch für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Dr. Hannah Scheuthle, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BAFU
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2. Nachhaltiges Verhalten gezielt fördern mit Social Marketing for Sustainability
Martina Brunnthaler, Präsidentin IPU Schweiz, Projektleiterin Eartheffect
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3. Gemeinde-Beispiel: Littering reduzieren mit verhaltenswirksamen Kampagnen
PD Dr. Ralph Hansmann, Dozent ETH Zürich
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4. Gemeinde-Beispiel: Stromsparen durch Smart Metering-Feedback
Maya Fischer, Interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie der Uni Bern (IKAÖ), BAFU
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5. KMU-Beispiel: Durch Mitarbeiterpartizipation zu mehr Energieeffizienz in Grossküchen
Philippe Stadler Benz, Co-Geschäftsleiter Eartheffect
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6. KMU-Praxis: Einbettung in die Unternehmensstrategie - Corporate Sustainability für KMUs
Martin Räber, Co-Geschäftsleiter Eartheffect
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Fragen zum IPU Fachkongress "Faktor Mensch" an Martina Brunnthaler
Die Umwelt11 ist der Branchentreff der Umwelttechnik. „Nachhaltiges Verhalten in Unternehmen und Gemeinden“ ist daher ein eher exotisches Thema, das die IPU einen ganzen Vormittag lang beleuchten wird. „There is no simple technological fix - behavior change matters“ lautet das Motto, wenn wir über Umweltverhalten, Verhaltensänderung in der Praxis und Projektbeispielen aus Gemeinden und KMUs sprechen. Damit richten wir uns an Praktiker, die sich für die Kombination von technischen und verhaltensbezogenen Massnahmen interessieren, und alle im IPU Netzwerk, die sich für die behavior change-Methode Social Marketing interessieren.
Jetzt schon mal das Datum reservieren. Das Programm folgt Anfang Juli unter www.umwelt11.ch und www.umwelt-psychologie.ch.
In der Ausgabe vom 20. Februar ist in der Sonntagszeitung ein Artikel zur Umweltpsychologie erschienen. Auch unser Vorstandsmitglied Selma L'Orange gab kompetent Auskunft.