Kongress

Die Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) Schweiz organisiert regelmässig Kongresse, um aktuelle Fragen aus Umweltschutz und Nachhaltigkeit aus der Perspektive der Umweltpsychologie zu behandeln.

8. IPU Kongress 2019
Intervention heute! Für die Umwelt von morgen.

Am 8. März 2019 fand im Volkshaus Zürich unser achter Umweltkongress mit etwa 190 Teilnehmenden statt. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema der umweltpsychologischen Intervention. Wo muss konkret angesetzt werden, um unseren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten? Wie kann die Gesellschaft zu umweltfreundlicherem Verhalten motiviert werden? Der Kongress griff genau diese Fragen anhand von drei Inputreferaten und sechs Workshops auf. Dabei beschäftigten sich die Referate mit der Motivation und der Selbstregulation für Umweltverhalten, den Herausforderungen und Möglichkeiten von Nudging sowie der Rolle der sozialen Identität als Quelle nachhaltigen Verhaltens. Für eine Auflockerung zwischendurch sorgte der Sketch des Duos Huber-Andersen. Die Workshops am Nachmittag widmeten sich konkreten Interventionen. Gemeinsam wurden neue Lösungen für mehr umweltverantwortliches Handeln erarbeitet. Gegen Abend folgte ein Apéro mit einem Markt der Möglichkeiten, an dem verschiedene sozial-ökologische Organisationen ihre Tätigkeiten vorstellten.

Der Kongress richtete sich an Praktizierende und Forschende im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich, an Studierende der Psychologie, der Umwelt- als auch der Sozialwissenschaften, sowie an alle am Thema interessierten Personen. Unterstützt wurde der Kongress von der Stiftung Mercator Schweiz, dem Bundesamt für Umwelt und WWF Schweiz.

Das Kongressprogramm 2019 finden Sie hier.

Unsere Referierenden waren so freundlich und haben ihre Folien zur Verfügung gestellt:
Referat „Wollen“ von Marie Hennecke
Referat „Tun“ von Tobias Brosch

Weitere Materialien und ein ausführlicher Kongressbericht folgen bald.

 

Fokus:  Vom Wissen, zum Wollen, zum Handeln

Die Nachhaltigkeit ist die wohl grösste Herausforderung unserer Zeit. Denn unser heutiger Lebensstil übersteigt die Ressourcen der Erde. Die Umweltbewegung diskutiert Ansätze für einen sozial-ökologischen Wandel, einer davon ist die Förderung umweltschonenden Verhaltens. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch oft schwieriger als gedacht. Wo muss konkret angesetzt werden, um unseren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten?

Genau dieser Frage widmet sich die Umweltpsychologie. Die Einsicht in menschliches Denken und Handeln hilft, umweltschädliches Verhalten besser zu verstehen. Mithilfe von Interventionen sollen Entscheidungen und Gewohnheiten von Menschen zugunsten der Umwelt verändert werden. Anwendung finden diese beispielsweise in den Bereichen nachhaltiger Konsum, Mobilität oder politisches Engagement.

 


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